Aktivität auf TourBookGoGrand Canyon West Tour ab Las Vegas und Hoover Dam
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Bei der Sicherheit in Las Vegas kommt es vor allem auf Aufmerksamkeit an: Strip und Fremont Street sind stark besucht, doch Alkohol, Betrugsmaschen, Verkehr und extreme Hitze erfordern vernünftige Vorsicht.

Sicherheit in Las Vegas bedeutet nicht, auf die besondere Energie der Stadt verzichten zu müssen. Las Vegas scheint dafür geschaffen zu sein, die Grenze zwischen Tag und Nacht aufzulösen: Unter den Decken der Casinos wird es nie vollständig dunkel, während draußen Neonlichter jedes Zeitgefühl verschwimmen lassen und sich die Menschenmengen zwischen Musik, Springbrunnen, Drinks und Glücksversprechen bewegen. Diese Atmosphäre kann faszinierend sein, begünstigt aber auch Unaufmerksamkeit. Grundsätzlich kann man sicher nach Las Vegas reisen und die wichtigsten Touristengebiete mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen gut erkunden. Auf dem Strip und rund um die Fremont Street sind Polizei, private Sicherheitsdienste und Überwachungskameras präsent, außerdem herrscht dort ein ständiger Besucherstrom. Eine überwachte Gegend ist jedoch nicht automatisch frei von Taschendiebstahl, Belästigungen, Betrugsversuchen oder alkoholbedingten Zwischenfällen. Die örtliche Polizei weist besonders darauf hin, Handys, Geldbörsen und Taschen an belebten Orten gut zu schützen. Die Stadt ist normalerweise kein Ort, vor dem man Angst haben muss, wohl aber einer, an dem Aufmerksamkeit gefragt ist. Mitunter stellen extreme Hitze, der Verkehr oder eine durchzechte Nacht eine wahrscheinlichere Gefahr dar als ein Gewaltverbrechen.

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Unterkunft auf Booking suchenIm zentralen Abschnitt des Strip befinden sich besonders viele Hotels, Casinos, Restaurants und Shows. Dort ist praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas los, auch wenn einzelne Abschnitte in den frühen Morgenstunden ruhiger werden können. Auch die Fremont Street Experience zieht zahlreiche Besucher, Straßenkünstler und Sicherheitskräfte an.
Statt Las Vegas in „sichere“ und „gefährliche“ Viertel einzuteilen, ist es sinnvoller, zwischen zwei Arten von Umgebung zu unterscheiden: beleuchtete, belebte Hauptstraßen; und Parkplätze, Lieferzufahrten, unbebaute Grundstücke und wenig frequentierte Seitenstraßen.
Nur wenige Minuten von einer hell erleuchteten Hauptstraße entfernt kann man plötzlich in einer stillen Gegend stehen, in der keine Geschäfte geöffnet sind und die sich für einen Fußweg wenig angenehm anfühlt. Vermeiden Sie spontane Abkürzungen zwischen Hotels und gehen Sie nicht davon aus, dass zwei sichtbare Gebäude tatsächlich nah beieinanderliegen: Die Entfernungen auf dem Strip täuschen.
Am sinnvollsten ist es, auf bekannten Wegen zu bleiben, die Route vor dem Aufbruch zu prüfen und ein Verkehrsmittel zu nutzen, wenn der Weg durch abgelegene Abschnitte führt. Auch die Touristenpolizei empfiehlt, die Route im Voraus zu planen und die Umgebung aufmerksam im Blick zu behalten.
Auf dem Strip herrscht auch nachts noch viel Betrieb, sodass man sich in den zentralen Bereichen zu Fuß meist relativ unbesorgt bewegen kann. Das Risiko steigt, wenn Müdigkeit, Alkohol, große Menschenmengen und eine unaufmerksame Handynutzung zusammenkommen.
Gelegenheitsdiebstähle sind eine realistischere Gefahr als die dramatischen Szenarien, die sich manche Menschen vorstellen. Tragen Sie Ihre Geldbörse in einer vorderen Hosentasche, hängen Sie Ihre Tasche nicht über die Rückenlehne eines Stuhls und zeigen Sie teuren Schmuck nicht offen. Die Polizei warnt außerdem davor, Handys sorglos in der Hand zu halten, da sie leicht entrissen werden können.
Lassen Sie Ihr Getränk nicht aus den Augen. Nehmen Sie Getränke ausschließlich vom Personal des Lokals an, lassen Sie sie niemals unbeaufsichtigt und bestellen Sie ein neues, wenn Sie Ihr Glas aus den Augen verloren haben. Sollten Sie sich plötzlich schwindelig, desorientiert oder ohne erkennbaren Grund unwohl fühlen, informieren Sie sofort eine vertraute Person oder den Sicherheitsdienst.
Gehen Sie nicht allein durch leere Straßen zurück. Ein angenehmer Spaziergang über den Las Vegas Boulevard kann schnell unangenehm werden, sobald man den touristischen Bereich verlässt. Für die späte Rückkehr zum Hotel ist besonders nach Alkoholkonsum ein Taxi oder eine Fahrt über eine etablierte Vermittlungsplattform die bessere Wahl.
Nehmen Sie keine Fremden mit aufs Zimmer. Geben Sie Ihre Zimmernummer nicht weiter, öffnen Sie die Tür nicht für Dienstleistungen, die Sie nicht bestellt haben, und erkundigen Sie sich bei unerwartetem Besuch an der Rezeption. Die Polizei empfiehlt außerdem, die zusätzlichen Türschlösser zu benutzen und Wertgegenstände im Safe aufzubewahren.
Las Vegas lebt von der Inszenierung, doch nicht jede Darbietung ist harmlos.
Auf dem Strip und in der Fremont Street begegnen Ihnen möglicherweise verkleidete Figuren, Fotografen, Clubpromoter, Verkäufer oder Personen, die Ihnen etwas in die Hand drücken und anschließend Geld verlangen. Bei einem Foto mit einem Straßenkünstler wird normalerweise ein Trinkgeld erwartet, doch niemand darf Sie einschüchtern oder einen bestimmten Betrag erzwingen. Die Polizei weist darauf hin, dass Besucher nicht verpflichtet sind, Straßenkünstler, Verteiler, Verkäufer oder Promoter zu bezahlen, die sie auf der Straße ansprechen.
Seien Sie vorsichtig bei Essensflyern unter der Zimmertür. In manchen Hotels werden unaufgefordert Werbezettel angeblicher Lieferdienste unter den Türen hindurchgeschoben. Dahinter können sich falsche Anbieter verbergen, die Kreditkartendaten erbeuten wollen. Geben Sie den Flyer beim Sicherheitsdienst ab und fragen Sie das Hotel direkt nach Empfehlungen.
Seien Sie vorsichtig bei Anrufen, bei denen Bankdaten verlangt werden. Hotelmitarbeiter sollten Sie nach dem Check-in nicht anrufen, um erneut nach Ihren Kartendaten oder persönlichen Angaben zu fragen. Legen Sie auf und kontaktieren Sie die Rezeption selbst.
Seien Sie vorsichtig bei Angeboten von Begleitpersonen oder „Models“. Die örtlichen Behörden warnen davor, dass Besucher nach der Kontaktaufnahme mit vermeintlichen Begleitservices bestohlen, betrogen oder angegriffen wurden. Die Kombination aus Fremden, Bargeld und einem privaten Hotelzimmer kann ganz anders enden als die beworbene Fantasie.
Eine Frau kann Las Vegas allein besuchen und die Reise genießen, doch in dieser Stadt zahlt sich Planung stärker aus als nächtliche Spontaneität.
Ein Hotel mit durchgehend besetzter Rezeption, belebter Lobby und internem Zugang zu Restaurants verringert die Zahl der Wege, die allein zurückgelegt werden müssen. Empfehlenswert ist außerdem, einer vertrauten Person die Abendpläne mitzuteilen, den Alkoholkonsum im Blick zu behalten und Einladungen abzulehnen, die in ein Hotelzimmer oder gemeinsam mit einer gerade erst kennengelernten Person aus dem Gebäude führen.
In Clubs und Bars geht das Risiko nicht nur von der Straße aus. Eine elegante Atmosphäre kann ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Das eigene Getränk im Auge zu behalten, die Zimmernummer nicht preiszugeben und sich bei aufdringlichem Verhalten an den Sicherheitsdienst zu wenden, sind vernünftige Vorsichtsmaßnahmen und kein Zeichen von Paranoia.

Familien finden innerhalb der großen Resorts in der Regel Sicherheit und Komfort, doch mit kleinen Kindern ist Las Vegas nicht immer unkompliziert. Die Wege sind lang, die Menschenmengen dicht, und der sichtbare Alkoholkonsum, Rauch oder Werbung mit nicht jugendfreien Inhalten können unangenehm sein.
Darüber hinaus gelten für Minderjährige unter 18 Jahren in bestimmten Gebieten und zu bestimmten Zeiten Ausgangsbeschränkungen. Für den Strip bestehen an Wochenenden und Feiertagen besondere Regelungen. Familien mit Jugendlichen sollten sich über die aktuell geltenden Vorschriften informieren und vermeiden, dass Minderjährige nachts allein unterwegs sind.
Die größte Gefahr für Familien im Sommer ist die Hitze. Ein Kind darf niemals in einem Fahrzeug zurückgelassen werden, auch nicht für wenige Minuten.
Die Sonne von Las Vegas ist nicht bloß Teil der Kulisse. Während extremer Hitzeperioden können die Temperaturen in der Mojave-Wüste gefährliche Werte erreichen, wobei selbst die Nächte kaum Abkühlung bringen. Der National Weather Service warnt vor einem deutlichen Anstieg hitzebedingter Erkrankungen und empfiehlt, Aktivitäten im Freien einzuschränken, ausreichend zu trinken und klimatisierte Räume aufzusuchen.
Wer mittags mehrere Kilometer zwischen Hotels zurücklegt, zuvor Alkohol getrunken hat und nicht genügend Wasser dabeihat, riskiert Erschöpfung, Verwirrtheit oder einen Hitzschlag. Im Sommer sollten Wege im Freien möglichst in den frühen Morgenstunden oder nach Sonnenuntergang geplant werden.
Zwischen Ende Juni und Mitte September kann es außerdem zu Monsungewittern, Sturzfluten, Blitzeinschlägen und Staubstürmen kommen. Überqueren Sie niemals eine überflutete Straße und betreten Sie keine Entwässerungskanäle, auch wenn das Wasser flach erscheint.
Die Straßen von Las Vegas sind breit, und der Verkehr ist schnell. Der Vision-Zero-Plan der Stadt stellt fest, dass Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer bei schweren Unfällen überproportional häufig betroffen sind.
Nutzen Sie Fußgängerbrücken und ausgewiesene Übergänge, beachten Sie die Ampeln und überqueren Sie die Straße nicht zwischen Fahrzeugen. Nach Alkoholkonsum verschlechtert sich die Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten. In Las Vegas kann eine scheinbar nahe gelegene Straße mehrere Überquerungen, Rolltreppen und lange Fußgängerbrücken erfordern.
Ja, für die meisten Reisenden, die grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachten. Die Stadt ist auf Besucher eingestellt, und die großen Ferienanlagen verfügen über umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Dennoch ist Las Vegas kein Ort, an dem man den gesunden Menschenverstand vollständig ausschalten sollte.
Wen Menschenmengen, sichtbarer Alkoholkonsum, ständiger Lärm oder aufdringliche Ansprachen auf der Straße belasten, für den ist Las Vegas möglicherweise weniger geeignet. Auch wer im Hochsommer stundenlang zu Fuß unterwegs sein oder intensive Nächte improvisieren möchte, ohne Alkoholkonsum, Transport und Rückweg zum Hotel zu planen, sollte es sich zweimal überlegen.
Las Vegas genießt man am besten nicht, indem man allem misstraut, sondern indem man sich im Glanz der Stadt ein wenig Klarheit bewahrt. Das Handy zu schützen, das Getränk im Blick zu behalten, einsame Abkürzungen zu vermeiden und die Hitze ernst zu nehmen, reicht meist aus, damit die Stadt faszinierend bleibt und nicht zum Problem wird.
In einem Notfall wählen Sie 911. In nicht dringenden Fällen erreichen Sie die Metropolitan Police über die Nummer 311 von einem lokalen Anschluss oder unter 702-828-3111.
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