Aktivität auf TourBookGoTicket Tower of London und Kronjuwelen
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Wie man sich in London fortbewegt, wird viel einfacher, wenn man öffentliche Verkehrsmittel, klug geplante Fußwege und etwas Geduld kombiniert.

Wie man sich in London fortbewegt, hat nicht nur mit der kürzesten Strecke zu tun. Die Stadt erschließt sich in Schichten: unter der Erde mit der Tube, auf Straßenniveau in roten Bussen, zu Fuß zwischen viktorianischen Fassaden und regennassen Schaufenstern oder über die Themse, wenn das Licht auf Westminster und die City fällt. Anfangs kann das überwältigend wirken, doch London wird viel angenehmer, wenn man öffentliche Verkehrsmittel, Spaziergänge nach Vierteln und realistische Planung verbindet.

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Unterkunft auf Booking suchenFür die meisten Besuche ist die bequemste Lösung eine Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln in London und kurzen Fußwegen. Die Londoner U-Bahn ist schnell für große Distanzen, Busse in London zeigen die Stadt, die Elizabeth line ist für bestimmte Ost-West-Verbindungen und ab Heathrow sehr praktisch, und zu Fuß kommt man in zentralen Vierteln oft am besten voran, wo Stationen nah beieinander wirken, der Tube-Plan aber täuschen kann.
Im Netz von Transport for London kann man mit kontaktloser Karte, Smartphone oder Oyster Card im Pay-as-you-go-Verfahren bezahlen, ohne für jede Fahrt einzelne Tickets kaufen zu müssen. Für Besucher macht genau diese Einfachheit den ersten Tag deutlich entspannter.
Die Tube ist das große unterirdische Gerüst Londons. Mit ihr kommt man von Notting Hill nach Westminster, von King’s Cross nach South Kensington oder von Liverpool Street ins Museumsviertel, ohne einen halben Vormittag zu verlieren. Besonders praktisch ist sie, wenn es regnet, wenn es kalt ist oder wenn die Wege einfach zu lang werden.
Man sollte sie allerdings nicht verklären. Zur Hauptverkehrszeit kann sie beklemmend voll sein, manche Linien sind selbst an kühlen Tagen heiß, und nicht alle Stationen sind mit Koffern, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität bequem zu nutzen. Außerdem gibt es im Zentrum Strecken, bei denen die U-Bahn naheliegt, die man aber besser zu Fuß zurücklegt: Covent Garden–Leicester Square, Oxford Circus–Bond Street oder Westminster–St James’s Park sind klassische Beispiele.
Der Bus hat in London etwas zu bieten, was die U-Bahn nicht kann: die Stadt selbst. Vom Oberdeck aus sieht man Schaufenster, Parks, Pubs, Backsteinfassaden, Glasbüros und Viertel, die innerhalb weniger Minuten ihren Charakter verändern.
Er ist nicht immer das schnellste Verkehrsmittel. Der Verkehr kann eine kurze Fahrt deutlich in die Länge ziehen, besonders im Zentrum. Wer jedoch ohne Eile unterwegs ist oder malerische Strecken zwischen Gegenden wie Westminster, Chelsea, Kensington, Camden oder Shoreditch wählt, erlebt den Bus fast wie einen kleinen Stadtausflug.
Ein Erwachsenenticket im Pay-as-you-go-Tarif für Bus oder Straßenbahn kostet £1.75, mit einer Tagesobergrenze von £5.25; außerdem erlaubt der Hopper-Tarif unbegrenzt viele Fahrten mit Bus und Straßenbahn innerhalb einer Stunde ab dem ersten Antippen, sofern dieselbe Zahlungsmethode verwendet wird.
London lässt sich wunderbar zu Fuß erleben, auch wenn man die Größe der Stadt nicht unterschätzen sollte. Das Zentrum ist voller reizvoller Routen: von Westminster zum Trafalgar Square, von Covent Garden nach Soho, von der South Bank zur Tower Bridge, vom Hyde Park zu den Kensington Gardens. Auf diesen Spaziergängen zeigt sich das London, das am stärksten in Erinnerung bleibt: Straßenmusiker, Buchläden, unauffällige Cafés, georgianische Hauseingänge, Märkte und der Fluss, der mit dem Himmel seine Farbe verändert.
Der typische Fehler besteht darin, den Tag so zu planen, als läge alles nah beieinander. Auf der Touristenkarte wirkt London kompakt, doch zielloses Laufen endet schnell in unnötiger Erschöpfung. Am besten bündelt man Besuche nach Gegenden: Westminster und South Bank an einem Tag, die Museen von South Kensington an einem anderen, Camden und Regent’s Park als eigenen Block, Shoreditch und die City am selben Tag.
Nein. Für einen Besuch in London ist ein Mietwagen meist keine gute Idee. Parkplätze sind teuer und knapp, der Verkehr kann zermürbend sein, und Linksverkehr sorgt bei allen, die ihn nicht gewohnt sind, für zusätzlichen Stress. Zudem können in bestimmten Zonen Gebühren anfallen.
Die Congestion Charge verlangt eine Tagesgebühr von £18, wenn man während der gebührenpflichtigen Zeiten in der Staugebührenzone fährt; die ULEZ gilt in allen Londoner Boroughs rund um die Uhr, jeden Tag außer an Weihnachten. Erfüllt ein Fahrzeug die Emissionsstandards nicht, fällt eine Tagesgebühr von £12.50 an.
Ein Auto ist nur sinnvoll, wenn man London in Richtung ländlicher Gegenden oder für bestimmte Routen außerhalb des Großraums verlässt. Selbst für Ausflüge nach Oxford, Cambridge, Windsor oder Brighton ist der Zug meist bequemer.

Ab Heathrow ist die Elizabeth line eine der ausgewogensten Möglichkeiten, nach London zu gelangen: Sie verbindet den Flughafen mit Gegenden wie Paddington, Bond Street, Tottenham Court Road, Farringdon, Liverpool Street und Canary Wharf. Die Fahrt zwischen Paddington und Heathrow dauert etwa 28 Minuten, und es fahren sechs Züge pro Stunde zum Flughafen.
Die Piccadilly line ist meist günstiger, allerdings langsamer und mit Gepäck weniger komfortabel. Taxis und private Transfers können sich lohnen, wenn man in einer Gruppe reist, mit kleinen Kindern unterwegs ist oder viel Gepäck hat; allein sind sie jedoch fast immer teurer.
London ist für Radfahrer deutlich besser geworden, und an trockenen Tagen kann das Fahrrad eine wunderbare Möglichkeit sein, Parks, Kanäle und ruhigere Abschnitte am Fluss zu erkunden. Santander Cycles bieten kurze Fahrten ab £1.65 an, für E-Bikes gelten andere Tarife.
Trotzdem ist das nicht für alle die richtige Option. Der Verkehr flößt Respekt ein, manche Routen verlangen Sicherheit, und ohne Erfahrung sollte man sich nicht gleich auf große Straßen wagen. Für Anfänger eignen sich geschützte Radwege, Parks und Bereiche entlang der Themse am besten.
London geht nicht früh schlafen, aber der Verkehrsrhythmus verändert sich. Die Night Tube fährt in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag auf den Linien Central, Jubilee, Northern, Piccadilly und Victoria; trotzdem sollte man vor dem Ausgehen den aktuellen Betriebsstatus prüfen.
Unter der Woche decken Nachtbusse sowie Taxis oder Fahrdienste viele Strecken ab, doch die Entfernungen können groß sein. Nachts ist eine gut angebundene Unterkunft mehr wert, als ein paar Euro in einem zu weit entfernten Viertel zu sparen.
Der erste Fehler ist, unnötig einzelne Papiertickets zu kaufen. Für die meisten Besucher machen kontaktloses Bezahlen oder Oyster die Erfahrung deutlich einfacher und sparen Zeit an den Automaten.
Der zweite ist, an einem Tag zu oft die Gegend zu wechseln. Morgens nach Greenwich, dann nach Camden, anschließend nach Kensington und zum Abschluss nach Shoreditch zu fahren, mag machbar erscheinen, lässt aber wenig Zeit zum Genießen.
Der dritte ist, Bauarbeiten, Verspätungen oder Wochenendsperrungen nicht zu prüfen. In London kann es besonders samstags und sonntags auf einigen Linien wegen Wartungsarbeiten zu Unterbrechungen kommen. Die offizielle App TfL Go zeigt den Betriebsstatus in Echtzeit für Tube, Overground, Elizabeth line, DLR und Tram an.
Die sinnvollste Formel ist einfach: Tube oder Elizabeth line für längere Strecken, Bus, wenn man die Stadt sehen möchte, Fußwege innerhalb der einzelnen Viertel und Taxi nur in bestimmten Fällen. London belohnt Reisende, die nicht versuchen, alles auf einmal zu schaffen.
Sich gut durch die Stadt zu bewegen heißt nicht, schneller zu sein, sondern weniger müde zu werden und genauer hinzuschauen. Denn London steckt nicht nur in seinen Sehenswürdigkeiten: Es steckt auch in dieser langsamen Fahrt durch Marylebone, in einem U-Bahn-Ausgang auf einen unerwarteten Platz, im Spiegelbild eines roten Busses auf nassem Asphalt.
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