Los-Angeles-Reiseroute

Los-Angeles-Reiseroute für 1, 2, 3 oder 7 Tage

Eine Los-Angeles-Reiseroute nach benachbarten Stadtvierteln, mit der Sie Fahrzeiten reduzieren, unnötige Wege vermeiden und jede Gegend intensiver erleben.

Los-Angeles-Reiseroute für 1, 2, 3 oder 7 Tage

So planen Sie eine Los-Angeles-Reiseroute ohne stundenlange Fahrten im Verkehr

Eine gute Los-Angeles-Reiseroute führt nicht ständig von einem Ende der Stadt zum anderen, sondern erschließt Los Angeles in einzelnen Gebieten. So erleben Sie einen Morgen unterhalb der Hollywood Hills, einen Nachmittag am Pazifik, ein Mittagessen zwischen den Marktständen von Downtown und einen Sonnenuntergang, der die Palmen in schwarze Silhouetten verwandelt. Der häufigste Fehler besteht darin, eine Route durch Los Angeles so zu planen, als lägen alle berühmten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander. Auf der Karte wirken die Entfernungen überschaubar; in Wirklichkeit können Verkehr, Parkplatzsuche und die enorme Ausdehnung der Stadt einen großen Teil des Tages verschlingen. Am sinnvollsten ist es, benachbarte Viertel miteinander zu kombinieren und zu akzeptieren, dass man die Stadt oft besser kennenlernt, wenn man weniger Orte besucht.

  • Verbinden Sie Hollywood, Los Feliz und Griffith Park zu einem stimmigen Tag.
  • Erkunden Sie Santa Monica, Venice und Abbot Kinney als gemeinsame Küstenroute.
  • Vermeiden Sie Fahrten quer durch die Stadt zur Hauptverkehrszeit und prüfen Sie aktuelle Fahrzeiten.
  • Unterkunft in Los Angeles
    Booking.com

    Unterkunft in Los Angeles

    Vergleiche Lage und Optionen, um eine passende Unterkunft für deine Reise zu finden. Booking.com bestätigt aktuelle Verfügbarkeit und Preise.

    Unterkunft auf Booking suchen

    Los-Angeles-Reiseroute für einen Tag: Welche Strecke ist sinnvoll?

    Wer Hollywood, Downtown, Beverly Hills, Venice und Santa Monica an einem einzigen Tag miteinander verbinden möchte, verbringt am Ende mehr Zeit auf der Straße als mit dem eigentlichen Stadterlebnis. Besser ist es, sich für eine der folgenden beiden Los-Angeles-Routen zu entscheiden.

    Entscheiden Sie sich für einen Teil der Stadt und vermeiden Sie weit voneinander entfernte Ziele.

    Klassische Los-Angeles-Route: Hollywood, Los Feliz und Griffith Observatory

    Beginnen Sie früh am Hollywood Boulevard. Der Walk of Fame besitzt einen enormen symbolischen Wert, auch wenn die Realität lauter, kommerzieller und ungepflegter wirken kann, als es die Filme vermuten lassen. Nehmen Sie sich gerade genug Zeit, um die Umgebung des Chinese Theatre und einige historische Fassaden zu sehen.

    Fahren Sie anschließend weiter nach Los Feliz, einem angenehmeren Viertel für eine Mittagspause, einen Spaziergang durch kleine Geschäfte und einen Blick auf einen weniger inszenierten Alltag.

    Reservieren Sie den Nachmittag für den Griffith Park. Dort können Sie einen der leicht zugänglichen Wanderwege erkunden, zum Observatorium hinaufgehen und warten, bis das Licht über dem Becken von Los Angeles langsam verschwindet. Von hier aus wird die Größe der Stadt verständlich: endlose Straßen, trockene Berge, verstreute Hochhäuser und ein leuchtender Dunst, der wie für die Leinwand geschaffen scheint.

    Diese Route eignet sich besonders für alle, die Los Angeles zum ersten Mal besuchen und nach den bekanntesten Bildern der Stadt suchen.

    Los-Angeles-Küstenroute: Santa Monica und Venice

    Wer lieber ans Meer möchte, sollte auf Hollywood verzichten und den gesamten Tag im Westen der Stadt verbringen.

    Beginnen Sie in Santa Monica, spazieren Sie am Strand entlang und fahren oder gehen Sie anschließend weiter nach Venice Beach. Die Strecke lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einer kurzen Fahrt zurücklegen. Die Strandpromenade ist exzentrisch, intensiv und bisweilen chaotisch: Sportler, Straßenkünstler, Touristen, Musiker und Figuren, die wie aus einem anderen Jahrzehnt wirken, treffen hier aufeinander.

    Entfernen Sie sich danach für einige Minuten von der Promenade, um die Kanäle von Venice zu entdecken, und beenden Sie den Tag am Abbot Kinney Boulevard, wo die Atmosphäre gepflegter und ruhiger ist. Der Kontrast zwischen diesen Orten vermittelt den Charakter von Los Angeles besser als eine hastige Tour durch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

    Los-Angeles-Reiseroute für zwei Tage

    Tag 1: Hollywood und Griffith Park. Folgen Sie der Route durch Hollywood, Los Feliz und zum Griffith Observatory. Überladen Sie den Tag nicht zusätzlich mit Beverly Hills oder der Küste. Die gewonnene Zeit lässt sich besser bei einem entspannten Abendessen in Los Feliz, Thai Town oder Koreatown genießen.

    Tag 2: Santa Monica, Venice und Abbot Kinney. Widmen Sie den zweiten Tag dem Pazifik. Beginnen Sie in Santa Monica und bewegen Sie sich südwärts bis nach Venice. Erkunden Sie den Strand, die Kanäle und den Abbot Kinney Boulevard, bevor Sie bei Sonnenuntergang zurückkehren.

    Santa Monica ist geordneter und familienfreundlicher, Venice rauer und unberechenbarer. Manche Menschen verlieben sich in genau diese Mischung, während andere die Promenade als zu touristisch oder unordentlich empfinden. Besuchen Sie sie am besten tagsüber und erwarten Sie keinen stillen Strand.

    Die Metro-Linie E verbindet Downtown Los Angeles mit Santa Monica, während die Linie B vom Zentrum nach Hollywood und Universal City fährt. Mit dem Netz lassen sich mehrere Tage ohne Auto organisieren, auch wenn einige Fahrten zwischen den Vierteln weiterhin bequemer mit dem Taxi oder einem privaten Fahrzeug sind.

    Fügen Sie Beverly Hills oder die Küste nicht zum ersten Tag hinzu, wenn Sie Hollywood und Griffith ohne Eile erleben möchten.

    Los-Angeles-Reiseroute für drei Tage

    Tag 1: Hollywood, Los Feliz und Griffith. Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Filmkulisse und der Ausblicke über die Stadt.

    Tag 2: Santa Monica und Venice. Verbringen Sie einen ganzen Tag am Meer, ohne weit entfernte Sehenswürdigkeiten hinzuzunehmen.

    Tag 3: Downtown, Little Tokyo und Arts District. Beginnen Sie an der Union Station und erkunden Sie die historische Umgebung der Olvera Street. Gehen Sie anschließend weiter zum Grand Central Market, nach Bunker Hill und zu den Kulturgebäuden an der Grand Avenue.

    Am Nachmittag geht es weiter nach Little Tokyo und in den Arts District. Diese Kombination ist sinnvoll, weil die einzelnen Gebiete relativ nah beieinanderliegen und durch die Metro miteinander verbunden sind. Die Stationen im Zentrum erleichtern außerdem den Zugang zur Grand Avenue, zum Historic Broadway und nach Little Tokyo.

    Downtown Los Angeles ist kein traditionelles Stadtzentrum mit eleganten Schaufenstern und rund um die Uhr belebten Straßen. Die Atmosphäre kann sich von einem Häuserblock zum nächsten stark verändern: monumental, kreativ und faszinierend auf der einen, geprägt von Ungleichheit, Schmutz und schwierigen sozialen Verhältnissen auf der anderen Seite. Am besten erkundet man die Gegend entlang einer festgelegten Route und vermeidet es, besonders nachts planlos durch unbekannte Viertel zu laufen.

    Erkunden Sie Downtown entlang einer festgelegten Route und vermeiden Sie nachts unbekannte Bereiche.

    Tag 1: Hollywood, Los Feliz und Griffith Park

    Beginnen Sie mit den bekanntesten Orten, aber nehmen Sie sich auch Zeit für echte Wohnviertel. Der Hollywood Boulevard ist nur ein kleiner Teil von Hollywood und keineswegs seine beste Zusammenfassung.

    Tag 2: Santa Monica, Venice und Abbot Kinney

    Erkunden Sie die Küste ohne Eile. Auf dem Weg zwischen Santa Monica und Venice lässt sich beobachten, wie sich die Stadt verändert und die Umgebung immer ungezwungener und exzentrischer wird.

    Tag 3: Downtown, Little Tokyo und Arts District

    Verbinden Sie historische Architektur, Märkte, Museen, japanische Küche und ehemalige Industriegebäude, die heute Galerien und Restaurants beherbergen.

    Tag 3: Downtown, Little Tokyo und Arts District

    Tag 4: Getty Center, Beverly Hills und West Hollywood

    Verbringen Sie den Vormittag und einen Teil des Nachmittags im Getty Center. Sein Reiz liegt nicht nur in den Sammlungen, sondern ebenso in der Architektur, den Gärten und den Ausblicken über den Westen von Los Angeles.

    Es empfiehlt sich, das Zeitfenster für den Eintritt im Voraus zu reservieren und die aktuellen Zugangsbedingungen zu prüfen. Das Getty Center ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, doch für viele Besucher ist die Anfahrt mit dem Auto einfacher. Der Verkehr rund um den Freeway I-405 kann die geplanten Fahrzeiten allerdings deutlich verändern.

    Anschließend können Sie nach Beverly Hills und West Hollywood weiterfahren. Rodeo Drive ist als städtische Kulisse durchaus interessant, doch wer sich nicht besonders für Luxusmarken interessiert, muss dort vermutlich nicht viel Zeit verbringen.

    Reservieren Sie das Zeitfenster für das Getty Center im Voraus und planen Sie zusätzliche Zeit für den Verkehr an der I-405 ein.

    Tag 5: Universal Studios oder ein Filmstudio

    Für die Universal Studios sollte man nahezu einen ganzen Tag einplanen. Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Wochentag und Saison, weshalb es sinnvoll ist, kurz vor dem Besuch den offiziellen Kalender zu prüfen.

    Wer Freizeitparks nicht mag, kann stattdessen ein Filmstudio besichtigen, ein Filmmuseum besuchen oder einen Kulturtag rund um die Miracle Mile einplanen.

    Prüfen Sie den offiziellen Kalender der Universal Studios kurz vor Ihrem Besuch.

    Tag 6: Malibu oder Pasadena

    Malibu ist die richtige Wahl für alle, die ein Auto haben und Klippen, Strände und eine Fahrt entlang der Küste suchen. Erwarten Sie jedoch keine endlose Reihe menschenleerer Buchten. Im Sommer und an Wochenenden sind einige Strände stark besucht, und Parkplätze können knapp sein.

    Ohne Auto ist es sinnvoller, den Tag in Pasadena, seiner historischen Altstadt und seinen kulturellen Einrichtungen zu verbringen. So vermeiden Sie außerdem, bei starkem Verkehr mehrere Stunden auf dem Pacific Coast Highway zu verlieren.

    Wählen Sie Malibu mit dem Auto und Pasadena, wenn Sie lange Fahrten vermeiden möchten.

    Tag 7: Das Los Angeles, das zu Ihnen passt

    Der letzte Tag sollte sich nach Ihren eigenen Interessen richten und nicht nach einer allgemeinen Checkliste.

    Für Kunst und Film eignen sich die Miracle Mile, ihre Museen und Fairfax. Wer sich für Essen interessiert, sollte Koreatown erkunden. Für Cafés, kleine Geschäfte und eine entspannte Viertelatmosphäre bieten sich Silver Lake, Echo Park oder Highland Park an. Für einen ruhigen Tag können Sie noch einmal an die Küste zurückkehren und all das genießen, wofür auf der bisherigen Route zu wenig Zeit blieb.

    Auch offizielle Routenvorschläge für mehrere Tage teilen Los Angeles nach Gebieten ein – Hollywood, Küste, Downtown und Filmstudios. Diese Struktur ist deutlich realistischer, als ständig von einem Ende der Stadt zum anderen zu fahren.

    Viertelkombinationen, die wirklich sinnvoll sind

    Hollywood + Los Feliz + Griffith Park ergeben einen stimmigen Tagesausflug.

    Santa Monica + Venice + Abbot Kinney sollten gemeinsam erkundet werden.

    Downtown + Little Tokyo + Arts District lassen sich gut zu Fuß und mit der Metro verbinden.

    Getty Center + Beverly Hills + West Hollywood können an einem Tag kombiniert werden, sofern ausreichend Zeit für den Verkehr eingeplant wird.

    Universal Studios + Burbank passen besser zusammen als Universal und Malibu.

    Malibu + Getty Villa sind mit dem Auto und gut organisierten Reservierungen eine natürliche Kombination.

    Fehler, die Ihre Los-Angeles-Reiseroute ruinieren können

    Planen Sie keine Besichtigung mit fester Uhrzeit an einem Ende der Stadt unmittelbar nach einem Termin auf der gegenüberliegenden Seite. Vermeiden Sie es, während der Hauptverkehrszeiten das Viertel zu wechseln, und prüfen Sie vor jeder Abfahrt die aktuelle Fahrzeit.

    Mieten Sie außerdem nicht automatisch ein Auto, nur weil Sie glauben, dass es notwendig ist. Für Malibu, die Hügel und abgelegene Gegenden kann es hilfreich sein, gleichzeitig müssen Sie jedoch mit Parkgebühren und Staus rechnen. Die Metro funktioniert besonders gut auf den Verbindungen zwischen Downtown, Hollywood und Santa Monica. Für andere Strecken kann eine Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis bequemer sein.

    Planen Sie keine Besichtigungen mit festen Uhrzeiten direkt nacheinander an entgegengesetzten Enden der Stadt.

    Eine Stadt, die langsame Reiserouten belohnt

    Los Angeles belohnt alle, die darauf verzichten, alles sehen zu wollen. Der wahre Reichtum der Stadt liegt nicht darin, möglichst viele berühmte Orte abzuhaken, sondern jedem Viertel genügend Zeit zu geben, sein eigenes Licht, seine Widersprüche und seine besondere Lebensart zwischen Wüste, Bergen und Pazifik zu entfalten.

    DiscoverCars

    Mietwagen

    Vergleichen Sie Preise und buchen Sie Ihren Mietwagen zum besten Preis.

    Mietwagen vergleichen

    Entdecke ausgewählte Erlebnisse in Los Angeles und ergänze diesen Guide mit Hollywood, Filmstudios, Museen, Küste, Natur und gut organisierten Touren.

    Zurück zum Los Angeles-Reiseführer