Öffentliche Verkehrsmittel in Hiroshima

Fortbewegung in Hiroshima und die Fahrt nach Miyajima

Die Fortbewegung in Hiroshima ist unkomplizierter, als es zunächst wirkt. Die Stadt erstreckt sich zwischen Flüssen, breiten Alleen und relativ flachen Vierteln, während ihre Straßenbahnen an modernen Gebäuden und Erinnerungen an die Vergangenheit vorbeifahren. Für die meisten Reisenden ist eine Kombination aus Straßenbahn in Hiroshima, kurzen Fußwegen sowie Zug und Fähre nach Miyajima die beste Lösung.

Fortbewegung in Hiroshima und die Fahrt nach Miyajima

Die beste Fortbewegung in Hiroshima ohne Auto

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Hiroshima lassen sich das Stadtzentrum, der Friedensgedenkpark und Miyajima bequem ohne Mietwagen besuchen. Für Ausflüge in ländliche Gebiete der Präfektur kann ein Auto sinnvoll sein, doch im Zentrum bringt es meist nur Parkplatzkosten, Verkehr und unnötigen Stress mit sich.

  • Kombinieren Sie Straßenbahn und Fußwege, um das Zentrum von Hiroshima entspannt zu erkunden.
  • Nutzen Sie den JR-Zug und die Fähre nach Miyajima, um den Tag bestmöglich auszuschöpfen.
  • Mieten Sie ein Auto nur für ländliche Gebiete, Küstenorte und Ziele mit schlechteren Verkehrsverbindungen.
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    Die Straßenbahn in Hiroshima: die typischste Art, die Stadt zu erkunden

    Das Netz der Hiroshima Electric Railway, allgemein als Hiroden Hiroshima bekannt, verbindet den Bahnhof mit dem Stadtzentrum, dem Friedensgedenkpark, den Einkaufsvierteln, dem Hafen und Miyajimaguchi. Es ist weit mehr als nur eine historische Sehenswürdigkeit: Die Straßenbahn ist ein praktisches Alltagsverkehrsmittel und fest im Leben der Stadt verankert.

    Vom Bahnhof Hiroshima fahren die Linien 2 und 6 bis zur Haltestelle Genbaku Dome-mae direkt neben der Atombombenkuppel. Die Fahrt dauert in der Regel etwa zwanzig Minuten, kann sich bei starkem Verkehr jedoch etwas verlängern.

    Wie man die Straßenbahn in Hiroshima benutzt

    Vor dem Einsteigen sollte man die Liniennummer und das Fahrtziel an der Vorderseite des Fahrzeugs überprüfen. Eingestiegen wird durch die dafür vorgesehenen Türen. Wer eine kompatible IC-Karte verwendet, hält sie beim Einsteigen und erneut beim Aussteigen an das Lesegerät. Bei Barzahlung wird der Fahrpreis beim Aussteigen vorne beim Fahrer entrichtet.

    Das System ist unkompliziert, kann anfangs aber etwas verwirrend sein, da manche Straßenbahnen zunächst dieselbe Strecke befahren und sich später aufteilen. Sich allein an der Farbe des Fahrzeugs zu orientieren, ist ein Fehler: Entscheidend sind die Liniennummer und das Endziel.

    Achten Sie auf die Liniennummer und das Endziel, nicht nur auf die Farbe der Straßenbahn.

    Das Zentrum von Hiroshima zu Fuß erkunden

    Das Zentrum von Hiroshima lässt sich gut zu Fuß entdecken. Die Atombombenkuppel, der Friedensgedenkpark, Hondori und die wichtigsten Einkaufsbereiche liegen relativ nah beieinander. Von dort kann man auch zum Hiroshima Castle und zum Shukkeien-Garten weitergehen, allerdings kommen dabei am Ende des Tages oft mehr Schritte zusammen als erwartet.

    Der Bahnhof Hiroshima liegt etwas abseits des Friedensgedenkparks, in Luftlinie etwa zwei Kilometer entfernt. Die Strecke kann man zu Fuß zurücklegen, doch als erste Begegnung mit der Stadt ist sie nicht immer ideal, insbesondere mit Gepäck, bei Regen oder in der feucht-heißen Sommerzeit.

    Eine praktische Kombination ist, vom Bahnhof mit der Straßenbahn bis zur Atombombenkuppel zu fahren und anschließend den Park, das Museum, Hondori und das Zentrum zu Fuß zu erkunden. Hiroshima erschließt sich am besten auf Straßenebene, entlang seiner Flüsse und Brücken, doch nicht jede Strecke muss zu einem Fußmarsch werden.

    Busse und der Touristenbus Meipuru-pu

    Der touristische Rundbus Meipuru-pu verbindet den Bahnhof Hiroshima mit mehreren Sehenswürdigkeiten im Zentrum, darunter der Friedensgedenkpark, die Umgebung des Schlosses und der Shukkeien-Garten. Für Reisende, die einer klassischen Besichtigungsroute folgen möchten oder wenig Zeit haben, kann er bequemer sein als die Straßenbahn.

    Der größte Nachteil besteht darin, dass der Verkehr die Fahrzeiten weniger berechenbar machen kann. Auch die Straßenbahn fährt teilweise auf Strecken, die sie sich mit anderen Fahrzeugen teilt, ist für Besucher jedoch meist leichter zu erkennen. Bei einem ersten Aufenthalt muss man nicht das gesamte lokale Busnetz verstehen: Mit der Straßenbahn und Meipuru-pu lassen sich die meisten touristisch wichtigen Ziele erreichen.

    Fahrradverleih in Hiroshima: flexibel mit einigen Einschränkungen

    Hiroshima ist flach, verfügt über großzügige Bereiche entlang der Flüsse und bietet mit Peacecle ein öffentliches Leihsystem für Elektrofahrräder. Die Stationen verteilen sich über das Stadtzentrum, Ausleihe und Rückgabe werden über das Smartphone abgewickelt.

    Mit dem Fahrrad lassen sich der Friedensgedenkpark, das Schloss, der Shukkeien-Garten und weniger touristische Viertel flexibel miteinander verbinden. Bei starkem Regen, während der heißesten Stunden im Sommer oder für Menschen, die das Radfahren in japanischen Städten nicht gewohnt sind, ist es jedoch nicht die bequemste Wahl.

    Außerdem sollte man die ausgewiesenen Abstellflächen nutzen. Ein Fahrrad einfach irgendwo stehen zu lassen, kann selbst bei einem kurzen Zwischenstopp zu Problemen führen.

    Stellen Sie Fahrräder ausschließlich auf ausgewiesenen Abstellflächen ab.

    Von Hiroshima nach Miyajima

    Für die Fahrt von Hiroshima nach Miyajima gibt es drei wesentliche Möglichkeiten: die Kombination aus JR-Zug und Fähre, die Straßenbahn nach Miyajimaguchi oder das Direktboot vom Friedensgedenkpark.

    Von Hiroshima nach Miyajima

    Mit Zug und Fähre von Hiroshima nach Miyajima: die effizienteste Variante

    Die übliche Route führt mit einem Zug der JR-Sanyo-Linie bis Miyajimaguchi. Von dort geht man zu Fuß zum Fähranleger und setzt anschließend über die Meerenge nach Miyajima über.

    Auf der JR-Fähre werden IC-Karten und bestimmte JR-Bahn-Pässe akzeptiert. Einige Verbindungen fahren so, dass man das große Torii des Itsukushima-Schreins vom Wasser aus sehen kann. Das genaue Erlebnis hängt jedoch von der Route und den jeweiligen Bedingungen ab.

    Diese Kombination ist normalerweise die praktischste, um Miyajima zu erreichen und den Tag möglichst gut zu nutzen.

    Mit der Straßenbahn nach Miyajimaguchi: langsamer, aber unkompliziert

    Die Hiroden-Linie 2 fährt vom Stadtzentrum bis Hiroden-Miyajimaguchi. Ein Umstieg in einen regulären Zug ist nicht erforderlich, doch die gesamte Fahrt ab Hiroshima Station dauert deutlich länger als mit JR. Nach Angaben des Betreibers beträgt die Fahrzeit von einem Ende der Strecke bis zum anderen gewöhnlich mehr als eine Stunde.

    Diese Variante kann für Reisende ohne Zeitdruck, Straßenbahnliebhaber oder Personen sinnvoll sein, deren Unterkunft besonders günstig an das Hiroden-Netz angebunden ist.

    Direktboot vom Friedensgedenkpark

    Außerdem gibt es ein Schnellboot, das den Anleger in der Nähe der Atombombenkuppel direkt mit Miyajima verbindet. Es ist eine reizvolle Alternative: Man verlässt die Stadt, indem man zunächst langsam auf ihren Flüssen entlangfährt und anschließend ohne Umstieg in die Bucht hinausgelangt.

    Allerdings ist diese Verbindung teurer als die Kombination aus Zug und Fähre, die Plätze sind begrenzt und manche Fahrten können von den Gezeiten beeinflusst werden. Daher empfiehlt es sich, Fahrplan und Verfügbarkeit für den jeweiligen Reisetag zu prüfen.

    Prüfen Sie Fahrplan und Verfügbarkeit des Direktboots für den jeweiligen Reisetag.

    Lohnt sich ein Mietwagen in Hiroshima?

    Für Besuche in der Stadt, im Friedensgedenkpark und auf Miyajima normalerweise nicht. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Hiroshima decken diese Strecken gut ab, und das Parken in der Nähe mancher Sehenswürdigkeiten kann umständlich sein. An der Atombombenkuppel gibt es beispielsweise keinen eigenen Besucherparkplatz.

    Ein Auto wird sinnvoll, wenn die Reise in ländliche Gebiete, Küstenorte oder Naturräume mit weniger häufigen Verkehrsverbindungen weiterführt. Selbst dann ist es meist besser, den Wagen nur für die betreffenden Tage zu mieten, statt ihn während des gesamten Aufenthalts zu behalten.

    Die beste Fortbewegung in Hiroshima beim ersten Besuch

    Widmen Sie den ersten Tag dem Stadtzentrum. Fahren Sie mit der Straßenbahn zum Friedensgedenkpark und erkunden Sie anschließend die Atombombenkuppel, das Museum und Hondori zu Fuß. Das Schloss oder den Shukkeien-Garten können Sie durch einen längeren Spaziergang, mit dem Rundbus oder mit einem Elektrofahrrad ergänzen.

    Für Miyajima nehmen Sie den JR-Zug bis Miyajimaguchi und fahren anschließend mit der Fähre weiter. Das Direktboot vom Friedensgedenkpark ist stimmungsvoller und bequemer, eignet sich aber eher als bewusste Entscheidung denn als automatische Standardwahl: Der höhere Preis spart Umstiege und macht bereits die Anreise zu einem Teil des Erlebnisses.

    Hiroshima bewegt sich in einem ruhigen Rhythmus. Der eigentliche Fehler besteht nicht darin, die falsche Straßenbahn zu nehmen, sondern darin, zu viel in einen einzigen Tag packen zu wollen. Die Wege zeigen auch die Flüsse, die wiederaufgebauten Viertel und den Alltag einer Stadt, die es verdient, ohne Eile betrachtet zu werden.

    Versuchen Sie nicht, zu viele Besichtigungen in einen einzigen Tag zu packen.
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